Evas Blog – Der Moralische Daumen I
- 26. Jan.
- 2 Min. Lesezeit
Herzlich Willkommen - 26.01.2026
Liebes Menschenkind,
Herzlich Willkommen zu unzeitgemäßen moralischen Betrachtungen, frisch ins Netz hineingetippt von einer, die die Moral zwar nicht mit Löffeln gefressen, dafür aber studiert hat, an diversen Universitäten und im eigenen Leben. Und das hat sie dabei gelernt: Der moralische Zeigefinger ist moralinsauer und unsympathisch. Jedoch sein Gegenstück, der Daumen, mit dem man so schön greifen kann, und der so beweglich ist, und der schon mal auf mich selber zeigt, diesen Daumen, den recke ich in die Höhe und zeige Dir und mir auf diesem Blog, was geht, und was nicht. Moralisch.

Mein Metier ist die Moraltheologie. Au weia: Theologie. Das ist potenziell exklusiv und exkludierend. Nicht bei mir. Der Gegenstand der Theologie ist – um es mit dem Theologen Paul Tillich zu sagen – das, was mich UNBEDINGT ANGEHT; ein schöner esoterischer Ansatz. Den (gar nicht so) lieben Gott darfst du dir dabei denken, wie du willst: als das Universum, das heilige einzige Leben, christlich-jüdisch-muslimisch-hinduistisch-agnostisch-animistisch-humanistisch oder atheistisch. Das und mehr ist mir willkommen, solange wir uns darauf einigen, dass es dieses gewisse ETWAS gibt, das uns übersteigt, das uns angeht, herausfordert, das seine Spuren in unser Leben legt, das uns im Antlitz des Gegenüber begegnet, und uns mahnt, endlich aufzuwachen, und das echte Leben zu suchen; das Wahre im Falschen, das Unendliche im Endlichen, das Gute im Bösen…
Was soll hier passieren? Ich verlagere mein Tagebuch ins Netz und lasse Dich Anteil haben an meinen unmaßgeblichen Betrachtungen, zu allem möglichen, was in meinem Kosmos unter das Stichwort Moral fällt. Was ist Moral? Brauchen wir das? Wenn ja, wozu? Jeder Mensch hat Moral, einen Kompass, nach dem sich ein Leben ausrichten lässt. Deshalb hier anstatt einer Definition die moralischen Fragen; Fragen, die wir miteinander teilen, auch wenn wir sie wahrscheinlich höchst individuell und unterschiedlich und wechselhaft beantworten:
Was mache ich mit meinem wahrscheinlich einzigen Leben? Und was aus meinen Talenten? Wo stehe ich? Und wenn ja, warum? Und muss ich überhaupt irgendwo stehen, mich positionieren, mich festlegen? Wie lange darf ich denn noch Suchende sein? Wann muss ich endlich gefunden haben, oder gefunden sein? Von wem?!
Vielleicht hast Du bemerkt, dass das genau die Fragen sind, die mich in meinen Liedern umtreiben. Vielleicht sind es auch Deine Fragen? Ich freue mich auf dich.
Liebste Grüßchen aus der Schreibstube
Deine Eva










Das wird spannend. Da wird die Luzzi quietschen (und der Luzifer auch), derweil sie mit der Kutsche wild über Stock und Stein daherjagen und die Post abgeht. Das wird Ramba Zamba und Yippie Yippie Yeah Yeah ...
Wir freuen uns auf Dich!!!! 🥰
Ich freue mich auf dich 🥰